Mastodon – Dezentrales Vertrauen
Ein Milliardär, der nicht unbedingt für sein Zurückhaltung im Verbreiten seiner zumeist eher einfach gestrickten Gedanken ist, hat Twitter gekauft, was mal wieder eine Welle ausgelöst hat. Eine Welle der Verzweiflung, Empörung, wüster Beschimpfungen der Nutzer*innen untereinander und so weiter.
Und eine Welle derer die dann jetzt aber wirklich endgültig zu Mastodon wechseln wollen, werden oder gewechselt sind.
Ohne in epische Tiefe gehen zu wollen hier ein paar Worte und Gedanken dazu was Mastodon ist, wie es funktioniert, was es nicht ist, was es mit Vertrauen zu tun hat und wo die Unterschiede zu Twitter liegen…
Was ist Mastodon
Mastodon bietet eine zu Twitter vergleichbare Plattform, auf der Nutzer*innen sich in Form von Kurzmitteilungen mitteilen können. Öffentlich oder persönlich direkt mit privaten Nachrichten.
Unterschied zu Twitter?
Der Unterschied zu Twitter ist, dass es nicht den einen Anbieter mit dem einen Server gibt auf dem diese Plattform läuft. Mastodon ist dezentral und funktioniert, mal ganz platt verglichen, eher wie E-Mail. Es gibt ja auch nicht den weltweit einen E-Mail-Server wo alle ihre Mails liegen haben sondern es gibt hunderte oder eher tausende E-Mail Server da draußen, jeder mit einem eigenen Kundenstamm. Und trotzdem können E-Mails von jedem Server zum anderen geschickt werden – Nutzername@Servername.